Carmina Burana

von Carl Orff als Figurentheater

Hörprobe

alexandra cioleaInha

Die 1803 im Stift Benediktbeuern wiederentdeckte Handschrift aus dem 12. Jahrhundert, die über 200 aus ganz Europa stammende Lieder in lateinischer und mittelhochdeutscher Sprache enthält, inspirierte Carl Orff zu seinem grandiosen Chorwerk, das ihn über Nacht berühmt machte und heute eines der meist gespielten Stücke der Musikgeschichte ist: die „Carmina Burana“.Für das Puppentheater bietet dieses Werk, das keine durchgängige Handlung hat, sondern eher allgemeine Betrachtungen über die Vergänglichkeit des Glücks, des Erdenlebens und der Liebe enthält, besonders reizvolle Möglichkeiten, den mittelalterlichen Text frei zu deuten.Die Frage, warum Carl Orff wohl ausgerechnet ein überwiegend lateinisches Werk vertont hat, läßt sich mit seinen eigenen Worten am besten beantworten:„Ausgerechnet die Sprache, die man angeblich nirgendwo verstanden hat, wurde auf der ganzen Welt verstanden. Denn die Sprache ist ja nicht eine Ansammlung von Worten, sondern die Sprache ist Geist. Und der Geist, der hinter diesen Worten steht, die in einer toten Sprache etwas Magisches haben, der wurde lebendig.“

Konzept & Regie: Marcus Hamann
Figuren: Eva Richter, Bärbel Roskam-Skorzyk, Siegfried Böhmke
Kostüme: Eva Richter
Bühne & Ausstattung: Bärbel Roskam-Skorzyk, Siegfried Böhmke, Ashot Oganian, Tom Weber
Technik & Licht: Tom Weber
Musikalische Aufnahme von 1990: The Choristers of the Cathedral and Abbey Church of St. Alban London Philharmonic Chorus The London Philharmonic Orchestra
Sänger: Barbara Hendricks, Jeffrey Black, Michael Chance
Dirigent: Franz Welser-Möst
Spieler: Bärbel Roskam-Skorzyk, Ina Hemmelmann, Martin Köhler, Eva Richter, Christian Kaya, Josef Pfitzer, Ashot Oganian, Siegfried Böhmke
Rechte: Schott Musik International

Dauer: ca. 90 Min. inkl. Pause

Inhalt
Spielplan

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