Hoffmanns Erzählungen – Inhalt

1. Bild

In Lutters Weinkeller regen sich die Weingeister.Lindorf kauft Andreas einen Brief an Hoffmann ab, in welchem sich der Schlüssel zur Garderobe der Künstlerin Stella befindet – Hoffmanns Geliebte. Lindorf will warten, bis Hoffmann betrunken ist, um dann die Gelegenheit zu nutzen. Die Studententreffen sich zum Saufgelage. Hoffmann, begleitet von seinem Freund Niklaus, gibt die Ballade von „Klein-Zack“ zum Besten, doch seine Gedanken schweifen ab zu Stella. Sie vereine drei Frauen in sich: die Puppe, die Künstlerin und die Kurtisane.
Er beginnt zu erzählen …

2. Bild

Der Physikus Spalanzani hat einen menschlichen Automaten entwickelt: seine „Tochter“ Olympia, die ihm großen Gewinn bringen soll. Einzige Sorge bereitet ihm Coppelius, der für Olympia die Augen geliefert hat und Anspruch auf „Vaterschaft“ erhebt. Mit einem ungedeckten Scheck hofft Spalanzani, ihn loszuwerden. Durch eine von Coppelius erhaltene Wunderbrille glaubt Hoffmann, Olympia sei lebendig und verliebt sich in sie. Olympias Debüt in der Gesellschaft ist ein voller Erfolg. Hoffmann tanzt mit ihr, bis seine Brille zerbricht. In der Zwischenzeit ist Coppelius zurückgekehrt – er hat entdeckt, dass er betrogen wurde und zerstört das technische Meisterwerk.

3. Bild

Vater Crespel versucht, seine Tochter Antonia von Hoffmann fernzuhalten. Ihre Leidenschaft zum Gesang geht mit einer rätselhaften Krankheit einher, die bereits Antonias Mutter (einer berühmten Sängerin) den Tod brachte. Crespel fürchtet nun für Antonia das gleiche Schicksal und verbietet ihr deshalb das Singen. Der taube Diener Franz lässt Hoffmann ein. Zufällig belauscht dieser ein Gespräch zwischen Crespel und Doktor Mirakel (der damals die Mutter zu Tode kurierte) und erfährt so den Grund für Antonias Singverbot. Mirakel beschwört die Stimme der Mutter. Da kann Antonia nicht mehr an sich halten und singt sich zu Tode.

4. Bild

In Venedig lässt sich Hoffmann durch die Kurtisane Giulietta von seinen Enttäuschungen ablenken. Die steht jedoch unter dem Bann des Kapitäns Dapertutto. Er hat durch sie bereits den Schatten Peter Schlemihls erhalten und fordert nun Hoffmanns Spiegelbild. Da Hoffmann auf Giuliettas Liebe hofft, überlässt er ihr sein Abbild. Um an den Schlüssel zu Giuliettas Gemach zu gelangen, tötet Hoffmann Schlemihl. Zu spät bemerkt er, dass sich Giulietta bereits mit ihrem Liebhaber Pitichinaccio in einer Gondel davon gemacht hat.

5. Bild

In „Lutters Weinkeller“ ist der Alkohol geflossen und Hoffmann hat seine Erzählungen beendet. Die entrüstete Stella verlässt an Lindorfs Arm das Lokal. Hoffmann bleibt nur der Punsch.

Dauer: 2 1/2 Stunden inklusive Pause

zurück
Spielplan

Share →