Die Kluge – Inhalt

Erste Szene: Im Kerker. „O hätt ich meiner Tochter nur geglaubt“ wiederholt der Bauer unablässig. Grund: Er hat in seinem Acker einen goldenen Mörser gefunden und diesen – trotz der Warnung seiner Tochter, dann evtl. als Dieb des Stößels zu erscheinen – dem König geschenkt. Die Tochter hatte recht und nun schmachtet der Bauer im Kerker und den König verlangt es, die Kluge kennen zulernen, die so vorausschauend war.

Zweite Szene: Die drei Strolche beklagen sich über die schlechten Zeiten für ihr „ehrbares Handwerk“.

Dritte Szene: Im Palast. Der Bauer und die Kluge treten vor den König. Der König prüft die Kluge mit drei Rätseln, die diese spielend löst. Unverzüglich macht der König sie zu seiner Frau.

Vierte Szene: Die drei Strolche diskutieren über den Sinn einer klugen Frau für den Mann, als ein Mann mit einem Maulesel des Weges kommt, um seinen schwebenden Prozess beim König aufgrund dessen frischer Verliebtheit evtl. zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die Strolche sichern ihre Hilfe zu.

Fünfte Szene: Vor dem König. Der Prozess zwischen dem Mauleselmann und einem Eselbesitzer wird vor dem König und seiner Frau ausgetragen. Streitobjekt ist der Besitzstand eines Füllen, das zwar von der Eselin geboren wurde, aber näher zum Maulesel lag, während diese zusammen im Stall standen. Die Strolche und der Mauleselmann verdrehen die Geschichte so lange, bis der König das Füllen dem Besitzer des Maulesels zuspricht.

Sechste Szene: Die Kluge tröstet den unglücklichen Mann mit dem Esel und verspricht, die Angelegenheit zu seinen Gunsten zu regeln.

Siebte Szene: Die drei Strolche haben dem Kerkermeister in seiner Funktion als Kellermeister ein Fass Wein entlockt. Weintrunken kommen die drei auf den Marktplatz, wo sie auf den Eselmann treffen, der gerade versucht, auf dem Land zu fischen.

Achte Szene: Der König betritt mit dem Kerkermeister diese Szene und fragt nach dem seltsamen Gehabe des Eselmanns, das dieser erklärt, indem er die verdrehte Welt schildert und auf den Fang irgend eines anderen „Viechs“ hofft. Auf Drängen des Königs gesteht er, dass er diesen Ratschlag von der Königin bekommen hat. Darauf hin lässt der König den Eselmann einkerkern.

Neunte Szene: Der König zürnt seiner Frau und er setzt sie vor die Tür. Mitnehmen darf sie in einer Truhe nur das, was ihr am meisten am Herzen liegt. Die Kluge trägt dem König noch das Abendessen auf. Dabei versetzt sie dessen Abendtrunk mit einem Schlafmittel.

Zehnte Szene: Die Strolche beobachten den Abtransport der Truhe, wagen sich aber nicht an diese heran.

Elfte Szene: Der Eselmann glaubt, seine Freilassung der Königin zu verdanken.

Zwölfte Szene: Als der König erwacht, findet er sich in der geöffneten Truhe der Klugen wieder. Die Kluge erläutert ihm, dass sie, wie befohlen, nur das Liebste mitgenommen habe. Bewundernd ruft der König: „Du bist die Kluge, bist die Klügste!“. Doch die Königin antwortet: „… Ich hab mich nur verstellt, Klugsein und lieben kann kein Mensch auf dieser Welt

Dauer: ca. 90 Min. inklusive Pause
Pause nach dem 6 Bild

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