Zum 85. Geburtstag des Münchner Komponisten Wilfried Hiller
widmen wir ihm einen ganzen Abend in Zusammenarbeit mit unseren Freunden, dem Düsseldorfer Marionettentheater.

Wie schon sein Mentor Carl Orff, hat auch Wilfried Hiller eine Affinität zum Figurentheater.
Für die Oper „Der Goggolori“ komponierte er die Musik und Eva Richter entwickelte für diese Inszenierung die Puppe „Goggolori“.
Eva Richter und Siegfried Böhmke haben während allen Vorstellung dieser Figur leben eingehaucht.
Die Uraufführung 1985 am Gärtnerplatztheater wurde zum Publikumsmagneten und lief 130 Mal bis 1996.
Während dieser Zusammenarbeit entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute andauert, und so war es nur eine Frage der Zeit bis am 09. November 2002 „Der Goggolori“ am Münchner Marionettentheater Premiere feierte.
Seitdem gibt Wilfried Hiller vor jeder unserer Aufführungen des „Goggolori“ eine kleine Einführung in die Oper.

Bei unseren Freunden, dem Düsseldorfer Marionettentheater, wirkt Wilfried Hiller schon seit 1982 als Komponist mit und hat dort mittlerweile bei zehn Produktionen die Musik entwickelt.

Neben Ausschnitten aus unserer  „Goggolori“-Produktion, wird an diesem Abend das Marionettentheater aus Düsseldorf ein Gastspiel bei uns geben, und mehrere Aufführungen von Michael Ende und der Musik von Wilfried Hiller zeigen.

„Das Gauklermärchen“ – Elis Glasschloss (11:30 Min)

von Michael Ende

Im Morgenland bringt der Zauberspiegel Kalophain der in ihrem Glasschloss lebenden Prinzessin Eli Spiegelbilder von seinen Reisen übers Firmament.

„Die zerstreute Brillenschlange“ (6:40 Min)

nach einem Gedicht von Michael Ende

Vier Spieler bewegen in der Technik des schwarzen Theaters eine sechs Meter lange Schlange, die aus Zerstreuung ihre Brille verlegt, Hunger bekommt und wegen ihrer Kurzsichtigkeit so lange ihr anderes Ende verschlingt, bis nicht mehr von ihr übrig bleibt.

„Der Virtuos“ (6:25 Min)

nach einer Bildergeschichte von Wilhelm Busch

In 15 Bildern führt ein Virtuos auf dem Klavier zwischen anfänglichem „Silentium“ über „Fuga del diavolo“ und „Finale furioso“ zum abschließenden „Bravo-bravissimo“ durch alle Wunder seiner Kunst. Da vergeht auch dem neben ihm sitzenden Zuhörer Hören und Sehen.

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